Sushi Salat – oh mein Gott!

Sushi Salat – oh mein Gott!
16. Februar 2016 Lilly *

Ihr kennt das. Man ist total motiviert eine bestimmte Sache zu machen. Man kauft alles ein, man weiß, wie es zu machen ist und dann, wenn man es dann machen muss/darf/kann, ist auf einmal diese Motivation verschwunden. Um es mal bildlich zu machen: Ich wollte Temaki machen. Sushi-Rollen. Das erste mal hatte ich sie in London gegessen und war total begeistert, da man Temaki einfach „auf die Hand“ essen kann und das Rollen etc. unkomplizierter ist, als bei den normalen Sushi-Rollen. Dachte ich. Es gibt zum Rollen super tolle YT-Videos: Temaki in 1 Minute. Temaki für Doofe. Temaki total easy.

Und da stand ich nun. Sonntag abends in der Küche. Alle Zutaten schön drapiert vor mir. Es sollte los gehen – aber ich hatte nicht mit dem kleinen Quälgeist gerechnet (Quälgeist in diesem Fall = Tochter), die so überhaupt nicht wollte, dass die Mama da in der Küche arbeitete. Wer Kinder hat, weiß, wovon ich spreche: Nerven weg. Motivation weg. Und nun klebte der Sushi-Reis auch noch an meinen Fingern und wollte dann gemeinerweise auch nicht wirklich an den Nori Blättern kleben bleiben. Da reichte es mir! :o)

Und so kam es zur tollen Entdeckung des Sushi-Salates. Ich hatte sowas zwar vorher schon mal irgendwo gesehen, aber wirklich angemacht, hatte mich das damals nicht. Ich kann nur sagen: Der heilige Gral! Macht es! Esst diesen Sushi-Salat!

 

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Für eine Portion für ca. 4 Personen (mit mittelgroßem Hunger) braucht ihr:

1 Packung Nori-Blätter mit 5 Stück.

1 Packung Räucherlachs (am besten Bio)

1 mittelgroße Gurke

1 Avocado

250 g Sushi Reis

200 ml Reis-Essig

150 g Zucker

50 g Salz

 

Zuerst wird der Suhi-Reis vorbereitet: Hierfür wäscht man den Sushi-Reis so lange, bis das Wasser klar ist (die Stärke muss raus!). Dann kocht man ihn nach Anleitung (ich habe hierfür meinen geliebten Reiskocher verwendet). In einer Schüssel lässt man ihn etwas abkühlen. In ein Topf kommt nun der Reis-Essig, der Zucker und das Salz und wird kurz aufgekocht. Diese Mischung kommt nun über den Reis – gut vermischen!

Die Avocado, der Lachs und die Gurke wird nun klein geschnitten und wird unter den abgekühlten Sushi-Reis gemischt.

Zum Schluss geht es an die Nori-Blätter: Man röstet sie nämlich kurz im Ofen! Das ist eine fixe Sache, man muss aber wirklich auf die Zeit achten! Ein paar Sekunden zu lange im Ofen und sie verbrennen! Bei mir war es bei 220 Grad im vorgeheiztem Ofen und 30 Sekunden Röst-Zeit perfekt. Ich habe die Blätter einfach auf das Rost gelegt, 30 Sekunden gewartet, das Blatt rausgeholt und direkt in kleine Stücke „gerissen“. Und das mit allen 5 Blättern. Die Nori-Blätter-Stücke werden nun unter den Reis gemischt.

Dazu gab es – wie beim „normalen“ Sushi – Soja-Soße und eingelegten Ingwer.

 

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Ich kann mir vorstellen, die Zutaten auch noch abzuwandeln. Eben so, wie die verschiedenen Sushi-Rollen, die es gibt.

3 Kommentare

  1. da_lindchen 2 Jahren vor

    das klingt wirklich lecker und genial! Aber mir wäre es trotzdem das Rollen entfällt irgenwie zu aufwändig- Reis kochen, Essig kochen und dann auch den Ofen anwerfen, um die Nori-Blätter zu rösten… dann wohl doch lieber Sushi im Restaurant. 😉

  2. Ni-chan 2 Jahren vor

    Ohhhh, das klingt absolut himmlisch! *_*
    Ich speichere das Rezept mal ab. Ob ich es nachmache, weiß ich leider noch nicht… Ich traue meinem Ofen nicht mehr, seit er am letzten Wochenende deinen Banana Cheesecake versaut hat T_T Da wage ich gar nicht dran zu denken, was er mit den Nori-Blättern anstellen könnte… Meinst du, man kann die auch weglassen oder fehlt dann „das gewisse Etwas“?

    • Autor
      Lilly * 2 Jahren vor

      Ich würde die Nori-Blätter auf keinen Fall weg lassen. Du kannst aber auch im Ofen sehen, wie die Nori-Blätter beim Bräunen hellgrün werden und sich leicht zusammen ziehen. Dann müssen sie direkt raus. :o)

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